Cochrane: Eine Mauer aus Kartons für Inukshuk

Cochrane, 14. Januar 2013

Es gab in der letzten Zeit häufig etwas zu berichten aus dem Polar Bear Habitat. Und auch am Montag konnte man wieder von einer kreativen Idee lesen, wie man Inukshuk, den 10 Jahre alten Eisbären, den Tag über beschäftigt hat.

There have recently been a lot of reports from the Polar Bear Habitat.  And Monday brings a report of yet another creative idea, of how Inukshuk, the 10-year-old polar bear, spent his day.

Inukshuk Kartons

Foto: Inukshuk und die Kartons vom Polarbear Habitat

Man hatte die Besucher, der Eisbärenparks, gebeten leere Kartons mitzubringen und aus diesen Kartons eine Mauer vor dem Schieber, durch den Inukshuk ins Innengehege gelangt, aufgebaut. In jedem Karton steckte eine Überraschung für den Eisbären: ein bisschen Erdnussbutter, Gelee oder Ketschup. Um hinein zukommen musste Inukshuk durch diese Mauer. Wer jetzt denkt, dass Inukshuk die Mauer einfach eingerissen hätte, der irrt. Er nahm vorsichtig den obersten Karton des ersten Stapels und zog sie nach draußen, dann den nächsten. Der Stapel fiel schließlich um. Dann entdeckte Inukshuk, dass neben dem Schieber noch mehr Kartons standen, die interessant rochen. Wieder holte er sich zunächst den obersten Karton und dann den nächsten, aber auch der zweite Stapel gab am Ende nach und nun lag ein wirrer Haufen mit Kartons im Gang, der zu Inukshuk Nachtstall führte. Der Eisbär transportierte einen Teil der Kartons nach draußen und leckte genüßlich den Inhalt. Manch ein Besucher hat sich wohl über die vielen Pappkartons, die auf der Anlage verteilt lagen, und den Eisbären, der seine Nase hineinsteckte, gewundert. Inukshuk war eine lange Zeit mit der Überraschung beschäftigt und hatte einen tollen Tag.

Guests of the polar bear park were requested to bring cardboard boxes with them, and out of these they built a wall in front of the sliding door that Inukshuk uses to reach his inner space.  In each carton, they put some kind of surprise for the polar bear:  a little peanut butter, jelly, or ketchup.  In order to get inside, Inukshuk had to get through the wall.  And for anyone who thinks it would be easy for Inukshuk, think again.  He carefully took the top box off the pile, then the next one.  Finally the pile fell over.  Then he discovered that near the sliding door were more boxes, and these ones smelled interesting.  Again he started with the top box, then the next.  By the time he finished the second stack, there was a confused mess of boxes in the hallway behind him.  The polar bear moved some of the boxes outside and licked away the contents.  Many a visitors might be surprised about the many boxes on the polar bear enclosure with the polar bear, with his nose in them.  Inukshuk spent a long time with his surprise and generally had a great day! 

Ganuk bei der Arbeit

Foto: Der Künstler Ganuk bei der Arbeit vom Polar Bear Habitat

Ganuk darf sich in der Zwischenzeit weiter als Maler versuchen. Das Polar Bear Habitat hatte drei seiner Werke für 50 Kanadische Dollar in seinem Online Shop angeboten und innerhalb eines Tages waren sie verkauft. Es ist also Zeit für Nachschub zu sorgen. Wer ein Ganuk Original sein eigen nennen will, sollte also einmal im Online Shop des Polar Bear Habitats vorbeischauen.

In the meanwhile, Ganuk has been working on his art.  The Polar Bear Habitat put up three of his works in their online shop for CAN$50 each, and they were sold within one day.  Now it’s time to restock.  Anyone who wants a original Ganuk should check out the online shop at the Polar Bear Habitat.

Seine Kunstwerke sind nun in Kanada landesweit bekannt, weil der Chronicle Herald über ihn und seine Gemälde berichtete. In Kanada ein seltenes Ereignis, denn hier erscheinen nur wenige Artikel über die Eisbären in den verschiedenen Tiergärten in der Presse.

His art is already well-known in Canada because the HalifaxChronicle Herald has reported on him and his works.  For Canada, it was a rare event because few articles about polar bears in zoos appear in the media there.

Die Ideen der Tierpflegerinnen aus Cochrane ihre Eisbären zu beschäftigen, sind wirklich prima und es wäre toll, wenn sie in Zoos anderswo Nachahmer finden würden. Eisbären sind sehr kluge Tiere, die immer wieder neue Anregungen brauchen, damit sie sich nicht langweilen. Also müssen sich ihre Tierpfleger immer wieder etwas Neues einfallen lassen.

The ideas of the keepers of polar bears in Cochrane are really great, and it would be great to see other zoos pick up on them.  Polar bear are very clever animals who need to generate new ideas or they get bored.  So it falls to their keepers, always to come up with something new.

Quelle – Source:

Keepers Blog, Polar Bear Habitat

2 Antworten zu “Cochrane: Eine Mauer aus Kartons für Inukshuk

  1. klasse 😀

  2. Hallo Ulli,

    das ist eine ganz wunderbare Sache, wie die Bären dort beschäftigt werden. Note 1 mit Stern. 😀

    LG Elke

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s