Eisbärenbesuche: Eine glückliche Eisbärenmutter, zwei irritierte Kerle und ein neues Traumpaar in Kolind

Kolind, 26. April 2013

Es sind ein paar Monate ins Land gegangen, seit wir in Kolind waren. Ich habe bisher nicht die Zeit gefunden, davon zu erzählen, aber dieser Besuch in Kolind verdient es, dass man von ihm berichtet. Also werde ich das jetzt nachholen.

It’s been a while since we were in Kolind.  I’m afraid I haven’t found time to write about it, but it was an experience that I need to share with you.  Read on …

Eisbärin Ilka mit ihren beiden Jungtieren im Skandinavisk Dyrepark in Kolind

Es war der erste Tag, an dem der Skandinavisk Dyrepark nach der Winterpause seine Tore wieder für Besucher öffnete. Wir waren unter den Ersten, die sich zunächst in die Autoschlange vor dem Eingang zum Parkplatz einreihten, bis sich endlich das Tor öffnete, und die dann natürlich noch ein zweites Mal ungeduldig an der Schlange an der Kasse darauf warteten, ihr Eintrittsticket kaufen zu dürfen. Der Wetterbericht hatte kein besonders gutes Wetter vorhergesagt. Aber es wurde dann besser, als wir es erwartet hatten. Es blieb den ganzen Tag trocken und ab und zu schaute sogar die Sonne zwischen den Wolken hervor. Die Anderen, die mit uns in der Schlange gestanden hatten, verteilten sich schnell im Park und so konnten wir auf dem Weg zu den Eisbären völlig ungestört die Natur genießen und die Bewohner der Parks beobachten.

We arrived on the first day of the spring reopening of the ScandinavianWildlifePark.  We were amongst the first there, and had to wait in line to get into the parking lot, after they finally opened the gate.  And then, again impatient, a second time to buy a ticket from the cashier.  The weather report hadn’t promised anything special.  It was better than we expected.  It didn’t rain and sometimes the sun even shone out from between the clouds.  The other people we’d stood in line with spread throughout the park, giving us the opportunity to enjoy the nature and the animals of the park undisturbed on our way directly to the polar bears.  

Ilkas Nachwuchs im Skandinavisk Dyrepark in Kolind

Es ging vorbei an Rotfüchsen, Damwild, Polarfüchsen, Wildschweinen und Rothirschen. Wir blieben ab und zu stehen und beobachteten die Tiere, von denen die Meisten noch ein wenig misstrauisch zu den Menschen hinüberschauten, die nun wieder auf den Wegen durch ihre Gehege oder an ihnen vorbei wanderten. Aber es zog uns doch sehr hin zu der Eisbärenanlage, denn schließlich warteten dort Ilka und ihre im Dezember 2012 geborenen Zwillinge auf uns. Am meisten aber freute ich mich darauf endlich Lady Smilla aus der Nähe sehen zu können. Natürlich waren wir auch neugierig auf das neue Gehege, das für sie und Siku errichtet worden war.

En route we passed the red foxes, the fallow deer, the Arctic foxes, wild boars, and red deer.  We stayed from time to time and watched the animals.  They were a little suspicious as people spread out on the paths and wandered through their enclosures. But we were drawn to the polar bear exhibit, because there Ilka and her twins, born in December 2012, were waiting for us.  Most of all, I was looking forward to seeing Lady Smilla up close finally.  Of course we were curious about the new facility, built for her and Siku.

Eisbärin Illka  im Skandinavisk Dyrepark in Kolind

Ilka war mit ihren beiden Jungtieren auf der Ebene vor der Besucherplattform. Auch sie interessierte sich für die Besucher, die zu ihr herüberschauten, und auch ihr Nachwuchs schaute neugierig zu uns hinüber. Das hielt allerdings nicht lange an. Schnell verloren sie das Interesse und begannen miteinander zu raufen.

Ilka and her cubs were up by the viewing platform.  She was also interested in the visitors looking over to her, and the cubs were curious.  But it didn’t last long.  Very soon the cubs lost interest and began to tussle.

Ilkas Nachwuchs im Skandinavisk Dyrepark in KolindIlkas Nachwuchs im Skandinavisk Dyrepark in Kolind

Ilka machte einen ganz anderen Eindruck als in den Vorjahren, als sie sich außer bei den Fütterungen meist in der Nähe des Schiebers zu den Wintergehegen aufgehalten hatte und ab und zu davor unruhig hin- und hergelaufen war.  Sie hatte sich stets bemüht, eine gewisse Distanz zu den beiden Männchen Nanook und Nuuk einzuhalten. Die waren nun in einem der Wintergehege untergebracht und Ilka und ihr Nachwuchs hatten das ganze Hauptgehege für sich allein. Das schien der Eisbärin gut zu gefallen. Sie wanderte ruhig über die Anlage, beobachtete von Zaun aus, die Menschen, die auf dem Weg zwischen Eisbären- und Elchanlage gingen, stets gefolgt von ihren zwei Jungen.

Ilka behaved quite different than she had in previous years when she had stayed close to the slides which lead to the winter enclosures and paced there up and down from time to time. She had been used to maintaining a larger distance from the two males, Nanook and Nuuk apart from the feedings. They were now occupying the winter enclosure, while Ilka and her cubs had the entire main exhibit area to themselves.  She seemed to be enjoying that.  Now she walked calmly around the place, and examined through the fence the people who were walking on the path between the polar bear exhibit and the moose enclosure. Always followed by her two cubs. 

Ilkas Nachwuchs im Skandinavisk Dyrepark in KolindEisbärin Ilka im Skandinavisk Dyrepark in Kolind

Die waren schon recht selbstständig und wagten auch schon einmal einen kleinen Ausflug in eine andere Richtung als ihre Mutter. Die schnaufte dann meist leise, schaute sich nach ihnen um, und schon rannten die Kleinen schnell wieder zu ihr hin. Die Eisbärchen rollten im Gras, spielten in dem kleineren der beiden Seen und ruhten sich immer mal wieder ein bisschen aus. Es machte großen Spaß ihnen zuzuschauen.

The cubs were already a little adventurous and once or twice strayed a little from their mother’s wake.  When she made a little snort to call them back, however, they hurried back to her.  The cubs rolled in the grass, played in the smaller lake, then rested from time to time.  It was great fun to watch them.

Eisbär Siku  im Skandinavisk Dyrepark in Kolind

Doch wir wollten uns ja auch mir eigenen Augen überzeugen, was aus Siku geworden war, und wie er mit seiner neuen Gefährtin auskam. Also mussten wir uns von Mutter und Kindern losreißen und vorbei an den Moschusochsen zu der neuen Eisbärenanlage zu gehen, die am Ende der vorher schon vorhandenen Wintergehege errichtet wurde. Unterwegs entdeckten wir Nanook und Nuuk hinter einem Zaun. Die schienen auch ganz zufrieden zu sein, mit ihrem Leben mehr im Hintergrund. Sie lagen eng nebeneinander, so dass sie sehen konnten, was außerhalb der Anlage vor sich ging. Man konnte sehen, dass die Beiden immer noch dicke Freunde sind.

We wanted to check out Siku with our own eyes, what had become of him and how well he got along with his new lady-friend.  So we had to break away from the mother and her cubs, and go past the muskoxen, over to the new exhibit, built at the end of the existing winter enclosures.  En route, we discovered Nanook and Nuuk behind a fence.  They seemed quite content with their lives in the background.  They were close to each other, so that they could see, what was going on outside their facility.  It was obvious that the two were still bosom buddies.

Eisbären Nanook und Nuuk im Skandinavisk Dyrepark in Kolind

Der Boden der neuen Eisbärenanlage war teilweise noch etwas kahl und ein bisschen matschig. Aber das störte die beiden Bewohner nicht. Lady Smilla, die zunächst ihre Probleme mit Gras und Naturboden gehabt hatte, als sie in Kolind angekommen war, hat sich nun gut eingewöhnt und entdeckt, wie viel Spaß es macht, sich im Gras und Schlamm zu wälzen, was man ihren Fell deutlich ansah. Sie ähnelte mehr einem hellen Braunbären als einer Eisbärin.

In the new enclosure, the surface was still patchy and muddy.  But that didn’t bother the two inhabitants.  Lady Smilla, who had had a problem with grass and natural terrain when she first came to Kolind, was now settled in and had discovered what a gas it was to roll around in the grass and mud.  It was obvious from the state of her fur.  She looked more like a light brown bear then a polar bear.

Eisbärin Lady Smilla  im Skandinavisk Dyrepark in Kolind

Sikus Fell war schneeweiß. Das war aber auch kein Wunder, denn er spielte fast die ganze Zeit im Wasserbecken. Er hatte einen großen Baumstamm, den er bearbeitete. Er tauchte an ihn heran, um einen stürmischen Überraschungsangriff zu starten, kletterte dann aus dem Wasser, rannte eine Runde um seinen See und sprang in hohem Bogen wieder ins Wasser hinein. Ganz in sein Spiel vertieft, schaute er nur gelegentlich zu den Besuchern hinüber, die ihn beobachteten.

Siku’s fur was snow white, no wonder since he played almost all his time in the pool.  He had a big log to wrestle with.  He dove in as if to make a surprise attack, climbed back out of the water, went around the edge of the water, then with a high arch, jumped back into the water.  Wrapped up in his game, he only gave his observers an occasional glance.

Eisbär Siku im Skandinavisk Dyrepark in KolindEisbär Siku im Skandinavisk Dyrepark in Kolind

Eisbär Siku  im Skandinavisk Dyrepark in Kolind

Seine Mitbewohnerin interessierte ihn deutlich mehr. Die wollte aber lieber in Ruhe gelassen werden. So ganz war Lady Smilla noch nicht davon überzeugt, dass von den jungen Eisbären, mit dem sie nun eine Anlage teilte, keine Gefahr ausging. Vielleicht war sie auch ein bisschen nervös, weil nun wieder Besucher im Tierpark waren. Sie wanderte noch recht unruhig durchs Gehege und verfiel auch ab und zu wieder in das stereotype Verhalten, das sie nach ihrem Umzug fast den ganzen Tag gezeigt hatte. Man konnte aber sehen, dass man im Skandinavisk Dyrepark gute Arbeit geleistet hat.

He was more interested in his roommate.  She preferred to be left alone.  She was not yet sure that the young males she was sharing the enclosure with, were not dangerous.  She may also have been a bit nervous that all the visitors were back.  She still wandered around restlessly in the exhibit, then occasionally  lapsed into the stereotypical behaviors she’d shown since her arrival.  Still it was evident that they had been working on it at the ScandinavianWildlifePark. 

Eisbärin Lady Smilla  im Skandinavisk Dyrepark in Kolind

Siku unternahm einige Versuche, sie zum Spiel aufzuforden. Er versteckte sich hinter einem Baumstamm und rannte auf sie zu, wenn sie dahinter hervorkam. Aber Lady Smilla machte ihm stets klar, dass sie keine Lust zum Spielen hatte. Siku rettete sich stets im Wasserbecken.

Siku made several efforts to draw her into the game.  He hid behind a log and jumped out when she appeared.  But Lady Smilla made it quite clear that she didn’t want to play.  Siku saved himself with a jump into the pool.

Eisbären Lady Smilla und Siku  im Skandinavisk Dyrepark in KolindEisbären Lady Smilla und Siku im Skandinavisk Dyrepark in Kolind

Eisbären Lady Smilla und Siku  im Skandinavisk Dyrepark in KolindEisbären Lady Smilla und Siku  im Skandinavisk Dyrepark in Kolind

Mit Hilfe der Webcam kann man sich davon überzeugen, dass sich die Beiden in der Zwischenzeit gut aneinander gewöhnt haben. Sie spielen miteinander, ruhen sich oft nebeneinander aus und Siku versucht auch von Zeit zu Zeit Lady Smilla einen Fisch zu stehlen. Aus den beiden Eisbären ist ein richtiges Traumpaar geworden. Das Video unten ist ein paar Tage nach unserem Besuch entstanden. Man sieht, dass Siku mit Lady Smilla spielen will und sie auch nicht abgeneigt ist. Aber beide verhalten sich noch vorsichtig.

Via the webcam, it was obvious on the whole that the two had got along just fine.  They played together, were not nervous around each other, and from time to time, Siku tried to steal a fish from Lady Smilla.  They’re becoming a real dream couple.  The video was created a couple of days after our visit.  You can see that Siku is wanting to play with Lady Smilla and that she is not unwilling.  But the two are still a little anxious.

Die Premiere der nun so anderen Eisbärenfütterung in Kolind war ein richtiger Hit. Ilka genoss es sichtlich, dass sie nun alle Fleischbrocken, Fische und Äpfel für sich alleine hatte. Und ihr Nachwuchs sprintete auch hinter den Futterstücken her, obwohl sie eigentlich damit noch nicht so richtig etwas anfangen konnten. Sie knabberten zwar Fisch und Fleisch herum, wichtiger war aber das Spiel damit.  Hatte der Eine ein Stück erwischt, rannte er fort, um seine Beute in Sicherheit zu bringen, dicht gefolgt von dem Anderen, der es ihm abjagen wollte. Die wilde Hatz ging quer durch den See, das Wasser spritzte und die kleinen Bärchen rutschten und schlitterten am matschigen Ufer. Oft ging die Beute während der Jagd verloren, was die beiden kleinen Eisbären aber nicht störte. Das Nachlaufen war viel wichtiger. Ihre Mutter verspeiste in der Zwischenzeit seelenruhig ihr Futter und ließ sich auch nicht stören, wenn ihr Nachwuchs versuchte, sie daran zu hindern.

The premiere of the polar bear feeding was a big hit.  Ilka was clearly enjoying herself, with all the meat chunks, fish, and apples for herself.  The cubs ran over to the food, but it was obvious that they couldn’t do much with it.  They nibbled at the fish and meat, but play was more important.  When one the cubs conquered a piece, he rushed away to secure it, closely followed by the other, who wanted to steal the prey.  The wild chase was more important, across the pond where they splashed and slithered up the mud on the shore.  The prey was often lost but that didn’t matter.  The chase was the thing.  Meanwhile their mother had all the breakfast and was not at all bothered when her cubs tried to help themselves.    

Eisbärin Ilka im Skandinavisk Dyrepark in KolindEisbärin Ilka im Skandinavisk Dyrepark in Kolind

Ilkas Nachwuchs im Skandinavisk Dyrepark in Kolind

Ilkas Nachwuchs im Skandinavisk Dyrepark in KolindIlkas Nachwuchs im Skandinavisk Dyrepark in Kolind

Ilkas Nachwuchs im Skandinavisk Dyrepark in KolindIlkas Nachwuchs im Skandinavisk Dyrepark in Kolind

Eisbärin Ilka im Skandinavisk Dyrepark in Kolind

Das Highlight war der zweite Teil der Fütterung vom Besuchersteg aus. Ilka stand wie auch in den vergangenen Jahren auf dem Baumstamm, der in den See hineinragt, um erst einmal zu gucken, wo denn die Äpfel im Wasser landeten, bevor sie im hohen Bogen ins Wasser sprang. Ihre beiden Jungen hatten hinter ihr gewartet und rannten zurück zum Ufer, als Mama im See untergetaucht war. Eines der Jungtiere folgte dann sofort seiner Mutter ins Wasser, das andere zögerte noch und blieb zunächst am Ufer zurück. Ilka sammelte zielstrebig die Äpfel ein und der kleine Eisbär im Wasser schwamm, genauso auf sein Ziel orientiert, hinter ihr her und kletterte schließlich auf den Rücken der Mama. Sein Geschwisterchen war ihm schließlich gefolgt und wollte nun auch auf das „Mutterschiff“. Dem machte aber Ilka schnell ein Ende. Sie war wohl der Meinung, dass ihre Kinder gut genug schwimmen konnten. Und damit hatte sie recht. Ich staunte nicht schlecht, wie ausdauernd die kleinen Eisbären schon schwammen. Es war das erste Mal, dass ich Eisbärbabys in so einem großem See beobachten konnte. Schließlich sind die Wasserbecken in fast allen anderen Zoos viel kleiner und das Ufer ist näher.

The highlight was where the second half of the feeding took place from the wooden bridge across the big lake.  As in the past, Ilka was on the log that floated in the water, to be the first to see the apples that landed in the water. Then she jumped into the lake with a high arc.  The two cubs were waiting behind her and running around at water’s edge, when Mama dove in.  One of the cubs immediately went into the pool and was behind its mother, but the other hesitated and stayed back on the shore.  Ilka collected apples determinedly, and the little polar bear floated almost like a target behind her and finally clambered up on her back.  Its sibling eventually followed, also wanting to board the “mother ship”.  Ilka quickly put an end to it.  I think she was of the opinion that her cubs were quite able to swim. I was astonished how untiringly the two cubs could swim. It was the first time that I was able to observe the polar bear cubs in such a big pond.  The pool in almost all other zoos is much smaller, so the rim is closer.  

Eisbärin Ilka und ihr Nachwuchs im Skandinavisk Dyrepark in Kolind

Ilkas  Nachwuchs im Skandinavisk Dyrepark in KolindIlkas  Nachwuchs im Skandinavisk Dyrepark in Kolind

Ilkas  Nachwuchs im Skandinavisk Dyrepark in KolindIlka und ihr Nachwuchs im Skandinavisk Dyrepark in Kolind

Ilka und ihr Nachwuchs im Skandinavisk Dyrepark in Kolind

Ilka und ihr Nachwuchs im Skandinavisk Dyrepark in KolindIlka und ihr Nachwuchs im Skandinavisk Dyrepark in Kolind

Nach der Fütterung kletterte Ilka aus dem Wasser und trocknete ihr Fell an Felsen und Baumstämmen. Ihr Nachwuchs kämpfte noch ein bisschen in der Nähe des Ufers, wo das Wasser flacher ist. Dann kletterten auch die beiden Rabauken aus dem Wassern, um auf festem Boden weiter zu spielen.

After the feeding, Ilka climbed out of the water and dried her fur against the boulders and tree trunks.  The cubs were still wrestling in the shallow water.  Then the two ruffians climbed out on solid ground to continue playing.

Eisbärin Ilka  im Skandinavisk Dyrepark in Kolind

Ilkas  Nachwuchs im Skandinavisk Dyrepark in KolindIlkas  Nachwuchs im Skandinavisk Dyrepark in Kolind

Illkas Nachwuchs im Skandinavisk Dyrepark in Kolind

Die beiden Eisbären Nuuk und Nanook schauten durch den Zaun dem Treiben nebenan zu. Sie wirkten ein wenig fassungslos. „Da stimmt doch etwas nicht!“, schienen sie zu denken. „Es ist Fütterung und wir sind nicht dabei! Unverschämtheit!“  Man erzählte uns, dass man zwar nicht denke, dass die beiden Männchen eine Gefahr für die Jungtiere darstellen würden, aber man wolle kein Risiko eingehen und habe sie deshalb getrennt untergebracht. Ilka ist mit dieser Regelung offensichtlich zufrieden und die beiden „Kerle“ sind zwar ein wenig irritiert, fühlen sich aber erkennbar wohl in ihrem Gehege, das mit 3.300 m² größer ist, als die meisten Anlagen in anderen Tiergärten und das natürlich auch über ein großes Wasserbecken verfügt.

The other two polar bears Nuuk and Nanook were looking through the fence at the ruckus next door.  They looked a little startled as if to say, “Something’s the matter!  Feeding time and we weren’t invited!  What bad manners!”  It was explained to us, that they didn’t think that the two males would be a danger for the cubs, but they didn’t want to chance any injury to the cubs, so the young males are kept separate.  Ilka is obviously pleased with this arrangement, and the two guys seem to feel comfortable in their enclosure, which is 35,000 sq. ft. large.  This is better than the exhibits in other zoos and includes a large pond. 

Eisbären Nanook und Nuuk im Skandinavisk Dyrepark in Kolind

Wir schauten uns noch den Rest des Tierparks an, gönnten uns einen leckeren Imbiss am Mittag im Café Bjælkehuset und schauten dann noch einmal bei den Eisbären vorbei. Siku spielte noch im Wasser und Lady Smilla wälzte sich genüsslich im Gras. Die beiden Männer ruhten wieder aneinandergekuschelt und Ilka machte sich bereit für die nächste Fütterung, während ihr Nachwuchs ein Nickerchen machte. Für uns ging ein schöner und abwechslungsreicher Zoobesuch zu Ende. Der Skandinavisk Dyrepark ist ein toller Tierpark, den jeder Eisbärenfan besuchen sollte.

We had a look at the rest of the animal park, treated ourselves to a delicious snack at midday at the Café Bjælkehuset, then went for a final look at the polar bears.  Siku was still playing in the water, and Lady Smilla was gleefully rolling in the grass.  The two young males were resting side-by-side, and Ilka got ready for the next feeding while her cubs had a little nap. For us, that was the end at this beautiful and varying visit.  The ScandinavianWildlifePark is an excellent destination that any polar bear fan would delight in.

Eisbärin Lady Smilla im Skandinavisk Dyrepark in Kolind

20130426 c (256)

3 Antworten zu “Eisbärenbesuche: Eine glückliche Eisbärenmutter, zwei irritierte Kerle und ein neues Traumpaar in Kolind

  1. Hallo Ulli,

    das ist ein wunderbarer Bericht geworden. Wie schön, dass sich alle Bären so wohl in Kolind zu fühlen scheinen.

    LG Elke

  2. Hallo liebe Ulli,

    vielen Dank für diesen Bericht, es muss toll für euch gewesen sein in Kolind.

    Ganz neidlos;)

    Alles macht einen sehr guten Eindruck und ich freue mich besonders für Lady Smilla und natürlich auch für Siku.

    Das haben die Leute dort klasse hinbekommen.

    Liebe Grüße und ein schönes Wochenende wünsche ich euch,
    Brigitte

  3. Hallo Ulli
    Ein schön bebilderter Bericht! 🙂
    Bei Christina konnte man sich unlängst überzeugen, wie toll die Bärchen seit April gewachsen sind.
    Auch die Freundschaft zwischen Siku und
    Smilla scheint gefestigt. In Kolind haben
    sie wirklich ein Eldorado für die Bären
    eingerichtet – ein feiner Tierpark! 🙂
    Grüssle Chris

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