Eisbären im diplomatischen Dienst

2. April 2017

Seit Menschengedenken sind Geschenke ein wesentlicher Bestandteil in der Diplomatie. Dies betrifft im „Kleinen“ den engsten Kreis der Familie und der Freundschaft. Auch in der „großen“ Diplomatie zwischen Staaten nehmen Geschneke eine wesentliche Rolle ein, und dies bin in die Neuzeit.

Tiere spielten immer eine wesentliche Rolle, so auch die Eisbären. Sabira Ståhlberg  und Ingvar Svanberg Haben dies untersucht und veröffentlicht. Ich bin der Meinung das diese Untersuchung zu unserer Homepage passt. Deshalb wird dies hier veröffentlicht.

Ein russischer Eisbär in Stockholm

Anmerkungen zur Tierdiplomatie

Der Eisbär (Ursus maritimus Phipps, 1774) ist seit der Antike in Europa bekannt. Es war auch sehr begehrt und war schon früh eine geschätzte diplomatische Gabe unter den Herrschern in Europa und darüber hinaus. Natürlich waren Jäger und Reisende in den subarktischen Gebieten mit der Art vertraut. Der deutsche Reisende Friedrich Martens, der nach Svalbard segelte, beschrieb sie im Jahre 1675 in seinem Reisebericht als Ursus maritimus albus major. Dieses war Linné bekannt, aber da er das Tier selbst niemals gesehen hatte, betrachtete er es als eine weiße Variante („vielleicht von einer bestimmten Spezies, die von uns nicht gesehen wird“) des gewöhnlichen Braunbären und verzeichnete den Ursus maritimus albus major vorläufig als Synonym für den Braunbären (Ursus arctos) im Systema naturae (1758). Es war also nicht Linnéus, der ihn als eine eigene Art benannte, sondern der englische Forscher Constantine Phipps, 2. Baron Mulgrave, der in einem Reisebericht im Jahre 1774 die erste gültige wissenschaftliche Beschreibung des Eisbären verfasste. [1]

Tiere als Diplomatische Geschenke

Th e Polar Bear in Stockholm 1686. Painting by David Klöcker Ehrenstrahl.

Der Austausch von Geschenken zwischen den Herrschern ist eine langjährige Tradition. Seit Jahrhunderten wurden die Bindungen zwischen königlichen und einflussreichen Familien wurden durch Tiere als Geschenke gefestigt. Skelette von großen Hunden, die an Russische Wolfshunde erinnern, wurden zum Beispiel in Vendel und Valsgärde bei Uppsala in Schweden in Eisenzeit-Grabstätten mit Bootsgräbern gefunden. Es wird angenommen, dass sie diplomatische Geschenke zwischen Adelsfamilien waren, die vielleicht aus Slawische Territorien (jetzt Russland) im Osten kamen.[2]

Während des Mittelalters waren die Tiere übliche diplomatische Geschenke unter den Herrschern in Europa. Wir wissen zum Beispiel, dass Kaiser Karl der Große in Holland und Deutschland mehrere Menagerien hatte, wo er Affen, Löwen, Bären, Kamele, Falken und viele exotische Vögel hielt. Karl der Große erhielt exotische Tiere für seine Sammlung als Geschenke von Herrschern auch außerhalb Europas. [3] Im Jahre 797 überreichte der Kalif von Bagdad Harun al-Rashid Karl dem Großen einem asiatischen Elefanten namens Abul-Abbas vor. Es kam am 1. Juli 802 in der Kaiserresidenz in Aachen an. Friedrich II., der Römisch-deutscher Kaiser, hatte eine beeindruckende Menagerie, darunter viele exotische Vögel, die ihm von anderen Herrschern geschenkt wurden. Anfang 1515 erhielt der König von Portugal, Manual I, als Geschenk von Sultan Muzafar II., Herrscher von Cambay, ein indisches Nashorn. Nach der Ankunft in Lissabon schickte der portugiesische König das erstaunliche Geschöpf als Geschenk zu Papst Leo X, aber leider starb das arme Tier bei einem Schiffbruch vor der italienischen Küste Anfang 1516.[4]

König Heinrich I. von England (1068-1135) hielt in Woodstock in Oxfordshire Löwen, Leoparden, Kamele und Luchse, die er von ausländischen Prinzen erhalten hatte. Der Tower of London, der vermutlich im Jahre 1204 errichtet wurde, war durch die vielen diplomatischen Tiergeschenke, die der englische König von ausländischen Herrschern erhielt, zu einer wachsenden Menagerie geworden: Leoparden, Löwen und Elefanten wurden Heinrich III. überreicht. Im Jahre 1251 erhielt Heinrich III. einen Eisbären, für dessen Futter die Stadt London bezahlen musste. Es durfte in der Themse fischen. Viele exotische Tiere wurden im Laufe der Jahrhunderte nach England geschickt. König James I. erhielt einen Helmkasuar (Casuarius casuarius) von Moritz von Oranien, der für fünf Jahre in England überlebte. Die Beispiele sind natürlich unzählige und hier können wir nur einige von ihnen erwähnen.[5]

Im Laufe der Geschichte wurden kleine Herden von Rentieren aus Schweden, meist in der Gesellschaft von wenigen Sámi Hirten, an verschiedene Höfe in Europa geschickt, zum Beispiel zum Fürstbischof von Salzburg im Jahre 1662, zu Ludwig XIV., König von Frankreich im Jahre 1665 und zu Wilhelm III. von Oranien im Jahre 1686. Auch Elche wurden aus Schweden als königliche Gaben versandt. Im Jahre 1805 schickte König Gustav IV. Adolph einen Elchbullen und eine -kuh an den Kurfürsten Maximilian IV. Joseph von Bayern. [6] Schwedische Monarchen haben auch exotische Tiere als Geschenke erhalten. Ein Bereich im Djurgården, Stockholm, ist immer noch als Lejonslätten (ˏdie Löwenebeneʼ) bekannt, weil der König im achtzehnten Jahrhundert mehrere Löwen, eine Gabe des Sultans Marokkos und des Dey von Algier, als einen offenkundiger Beweis der diplomatischen Beziehungen zwischen den sogenannten Barbary-Staaten und Schweden.[7]

Moderne Tier-Diplomatie

Im Juni 1953 schickte Ho Chi Minh, damals Premierminister von Nordvietnam, dem chinesischen Vorsitzenden Mao Tse-tung zwei asiatische Elefanten als Geschenk als Symbol der Freundschaft zwischen den beiden Ländern. Als Song Qingling im Jahr 1956 Burma besuchte, sie war damals stellvertretender Vorsitzende des Ständigen Ausschusses des Nationalen Volkskongresses der Volksrepublik China, überreichte man ihr zwei Malaienbären (Helarctos malayanus (Raffles, 1821)). Im Gegenzug schenkte Burma später China ein Paar Sikawild und 100 Goldfische.[8]

Exotische und ungewöhnliche Tiere werden immer noch als diplomatische Geste überreicht, heute jedoch in kleinerem Maßstab und weniger exotisch als früher angesichts der veränderten gesellschaftlichen Einstellungen und Schutzgesetze. Als Vladimir Putin Bulgarien am 13. November 2010 besuchte, überreichte der bulgarische Premierminister Boyko Borisov einen großen Karakatschan Welpen, eine beeindruckende Rasse, die als Herdenschutzhund von den Hirten in der bulgarischen Bergmassiven genutzt wird, seinem offensichtlich überraschten aber begeisterten russischen Gast als Geschenk. Der Hund wurde später Buffy getauft und lebt jetzt im Haus des russischen Präsidenten in Moskau. De turkmenischer Präsident Gurbanguly Berdymukhamedov präsentierte am 12. Mai 2014 dem chinesischen Staatspräsident Xi Jinping ein Achal-Tekkiner Pferd. Auch US-Präsident George W. Bush hat einmal einen Schäferhund Welpen aus Bulgarien erhalten.[9]

Die Praxis Pandas als diplomatische Geschenken zu verwenden – in den 70er Jahren des 20. Jh. als Panda Diplomatie bekannt -: hat eine lange Tradition in China. Zum Beispiel schickte während der Tang-Dynastie Kaiserin Wu Zetian (625-705) ein Paar Riesenpandas (Ailuropoda melanoleuca (David, 1869)) an den japanischen Kaiser. Dieser Brauch wurde in den späten 50er Jahren des 20. Jh. von der kommunistischen Regime wieder aufgenommen. Es zog internationale Aufmerksamkeit auf sich, als die Volksrepublik China in den 70er Jahren des 20. Jh. begann, ihre einzigartigen Pandas als Teil ihrer Bemühungen zu nutzen, um mit der westlichen Welt diplomatische Beziehungen zu knüpfen. Nach dem Besuch Richard Nixons in Peking im Jahr 1972, erhielt Washington eine Paar der seltenen Riesenpandas – Hsing-Hsing und Ling-Ling (der amerikanischen Präsidenten schickte als Gegenleistung ein Paares Moschusochsen nach Peking). Der National Zoo in Washington erhielt die Pandas von der Präsidentenfamilie und die beiden Bären wurden enorm populär in der Öffentlichkeit. Ihnen folgten weitere, zum Beispiel nach Frankreich im Jahr 1973, als Präsident Pompidou zwei Pandas erhielt bekannt als Yen Yen und Li-Li (sie starb bereits im Jahr 1974), aus China. Sie wurden in Zoo von Paris im Bois de Vincennes gehalten. Als Premierminister Edward Heath im Jahr 1974 China besuchte, erhielt auch Großbritannien ein Paar – Chia-Chia und Ching-Ching – bestimmt für den London Zoo. 1982 hörte China damit auf Pandas als Geschenke zu überreichen und leiht sie seitdem nur aus, wegen der schwindenden Zahl der Tiere in der Natur und der Fortpflanzungsschwierigkeiten in Gefangenschaft. Zwischen 1957 und 1982 insgesamt wurden insgesamt 23 Pandas von der chinesischen Regierung verschenkt.[10]

Seltene Tiere werden immer noch als diplomatische Geschenke verwendet. Im Vorfeld der Olympischen Spiele 2008, wurden fünf chinesische Störe (Acipenser sinensis JE Gray, 1835), als Symbol für die fünf olympischen Ringe von der chinesischen Regierung nach Hongkong gegeben. Der kleine Prinz George von Großbritannien hat -wie schon früher seine Eltern in Australien Krokodile geschenkt bekommen.[11]

Tiere als Geschenke für die schwedische Royals

Der gegenwärtige König Karl XVI. Gustav von Schweden hat auch Tiere als Geschenke erhalten. Am bekanntesten sind die beiden asiatischen Elefanten Bua und Saonoi, die er 2004 von thailändischen Köng Bhumibol erhielt. Die Elefanten werden heutzutage in den Zoologischen Garten Kolmården gehalten. Auch alltägliche Tiere gehören zu den Gaben. Im Jahr 2002 überreichte der slowakische Präsident eine Slovenský kopov (Slowakische Schwarzwildbracke), eine Jagdhündin namens Zila, dem schwedischen König.[12]

In der Neuzeit haben die Präsidenten Urho Kekkonen und Mauno Koivosto aus Finnland während eines Besuches in der Sowjetunion, Kasachstans und Usbekistans Pferde, darunter die seltene Orlov-Rasse, erhalten. Präsident Martti Ahtisaari besuchte Südafrika im Jahr 1997 und erhielt ein Nashorn als Geschenk, aber finnische Zoos, darunter der Korkeasaari / Högholmen Zoo, konnten es aufnehmen. In Korkeasaari war ein tropisches Gebäude für Tiere aus Afrika und Asien im Bau. Als Africasia im Jahr 2002 eröffnet wurde, war ein Teil der Pflanzen und Kleintiere, die präsentiert wurden, Geschenke von Südafrika. Tarja Halonen, finnischer Präsident bis 2012, , die ein bekannter Katzenliebhaber ist und dessen beide Katzen vor kurzem gestorben sind, erhielt im Jahr 2013 vom russischen Ministerpräsidenten Dmitri Medwedew und seiner Familie ein sibirisches Kätzchen.[13]

Eisbären

Im frühen Mittelalter wurden Eisbären als Geschenke von Isländer und von Grönland an norwegische und dänische Könige im Austausch für Dienstleistungen überreicht. Eine Geschichte über Auðun Västfj ording erzählt, dass er auf einer Reise nach Dänemark begonnen hat und einen Bären für sein ganzes Geld kaufte. Nach der Auslieferung des Eisbären wollte Auðun eine Pilgerfahrt nach Rom fortsetzen, die der König bezahlte. Als er zurückkehrte, bezahlte der dankbare König wieder ein Schiff, das den Pilger nach Island zurückbrachte.[14]

Polar bear at Skansen in 1952. Photo: John Kjellström, Stockholms stadsmuseum.

Marco Polo erzählte von weißen Bären, was bedeuten würde, dass Jäger bereits im dreizehnten Jahrhundert die Nordküste Sibiriens besuchten. Eine norwegische Adliger, der nach Island ausgewandert war, überreichte im Jahr 880 dem norwegischen König eine Eisbärin mit ihren zwei Jungen. Die Priester Isleif, der Bischof von Island, schenkte Kaiser Heinrich 1056 einen „weißen Bären“ und im Jahr 1604 bezahlte der König von Dänemark einen weißen Bären mit einem Handelsschiff, Geld und einem wertvollem Goldring . Die Felle wurden für Altäre in Kathedralen und Landeskirchen gespendet, sodass die Priester ihre Füße warm halten konnten. [15]

In den 50er Jahren des 13. Jh. schickte König Haakon IV aus Norwegen (der die Ermordung des isländischen Historikers und Dichters Snorri Sturluson bestellte) einen Eisbär an König Heinrich III. von England. Er wurde im Tower gehalten und der Bär wurde ermutigt seine eigene Nahrung aus dem Fluss zu fangen, um Kosten zu sparen. König Haakon schickte auch ein Eisbären zum Römisch-deutschen Kaiser Friedrich II, aber der gab ihn 1234 weiter an Sultan al-Kamil von Damaskus. [16] Im Jahr 1609 fing der Reisende Stephen Bennet zwei junge Eisbären auf der Bäreninsel (Bjørnøya). Sie wurden nach England gebracht und wurden im Paris Garden gehalten.[17]

Der Eisbär von Stockholm aus dem Jahr 1686

Bereits im Jahr 1626 hatte der schwedische Königshof einen Eisbären erhalten, der aber wahrscheinlich nicht sehr lange lebte, weil es nicht das richtige Futter erhielt. Nach Quellen in der Kammer Archiv wurde Futter für diesen Eisbären in Scheffeln von Getreide gezählt. Wir wissen nicht, wo dieser Eisbär herkam und nur sehr wenig über seinen Verbleib. Doch wir haben mehr Informationen über den nächsten Eisbären, der in Schweden ankam.[18]

Im April 1685 erhielt König Karl XI einen Eisbären als Geschenk von dem nur 13-jährige Zar Peter I. Da sich die diplomatischen Beziehungen weiter entwickelten, schickte der schwedische König im Gegenzug einen weiß-braunen Kampfhund, genannt Turck, (‚Turk‘) an den jungen Zaren. Der Eisbär, der von der Insel Nowaja Semlja stammte, wurde aus Russland von dem Kommissär Christoph von Kochen gebracht und in den königlichen Ställen auf der Insel Helgeandsholmen in Stockholm gehalten. Ein besonderes Gebäude für den Bären wurde in der Nähe des königlichen Stalls errichtet. Die Rechnung für den Baustoff ist noch erhalten. Man konnte den Eisbären von den Fenstern der königlichen Gemächer aus beobachten und auch die Menschen, die vorbei gingen, konnten ihn sehen. Der Priester und Mitglied des Parlaments Olaus Bodinus sah den Eisbären im Jahr 1686 im Strömmen schwimmen.[19] Es wurde mit Fisch gefüttert und beeindruckte das Publikum, weil es für eine lange Zeit unter Wasser bleiben konnte. Der Eisbär war im Herbst 1686 am Leben, wann der starb wird aus den Quellen nicht ganz klar. Der tote Eisbär wurde ausgestopft und in der Armory aufbewahrt und er wurde von David Klöcker Ehrenstrahl gemalt. Das Gemälde ist nach wie vor im Strömsholm Palace in Västmanland zu finden.[20]

Original Artikel auf Englisch: A Russian Polar Bear in Stockholm

[1] Carl Linnaeus, Systema naturae (Stockholm, 1758), 47; Friderich Martens, Spitzbergische oder Groenlandische Reise Beschreibung gethan 1671 (Hamburg, 1675), 73; Constantine Phipps, A voyage towards the North Pole: Undertaken by His Majesty’s command, 1773 (London, 1774), 185. On the knowledge of polar bears in medieval times, see John Bernström, “Isbjörn,” in Kulturhistoriskt lexikon för nordisk medeltid vol. 7 (Malmö, 1962), 467–471; Richard Ellis, On Thin Ice: The Changing World of the Polar Bear (New York, 2009), 209.

[2] Anne-Sof e Gräslund, “En hund begraven: Hunden från stenålder till medeltid,” in A.-S. Gräsund & I. Svanberg, Från renhållningshjon till modeaccessoar: 10  000 år av relationer människa-hund i Sverige (Uppsala, 2014), 37.

[3] Wilfrid Blunt, The Ark in the Park: The Zoo in the Nineteenth Century (Hamish Hamilton, 1976), 15–17.

[4] 4 T. H. Clarke, The Rhinoceros from Dürer to Stubbs: 1515–1799 (London, 1986), 19.

[5] Gustave Louisel, Histoire des ménageries de l’antiquité à nos jours (Paris, 1912), 154; Daniel Hahn, T e Tower Menagerie: T e Amazing True Story of the Royal Collection of Wild Beasts (London, 2003), 19 f.; Carolina Grigson, Menagerie: The History of Exotic Animals in England (Oxford, 2016), 1, 19.

[6] Gösta Berg, “Lappland och Europa: Några anteckningar om renar som furstegåvor,” Svenska Landsmål och Svenskt Folkliv 76–77 (1954), 221–24.

[7] Gösta Berg, “Lejon, kameler, apor och andra exotiska djur i det gamla Stockholm,” in Svenska kulturbilder N.F. vol. 5 (Stockholm, 1954), 313–336; Ingvar Svanberg, Svenska lejon (Stockholm, 2014), 31–37.

[8] “Animal gifts smooth diplomatic relations,” China Daily 17 November 2014; Olga Oksman, “The Gifts of the Presidents,” The Atlantic 15 February 2015.

[9] Chris Hutchins, Putin (Kibworth Beauchamp, 2012), 105; Olga Oksman, “The Gifts of the Presidents,” The Atlantic 15 February 2015.

[10] John Watts, “1,300 years of global diplomacy ends for China’s giant pandas,” The Guardian 14 September 2007; Cyriel Martin, “Entre Paris et Pékin, la diplomatie passe par le panda,” Le Point 25 April 2008; George B. Schaller, The Last Panda (Chicago IL, 1994), 135.

[11] “Living fossil of fi sh: Chinese sturgeons debut in HK,” China View 26 June 2008; “Australia gives Prince George baby crocodile,” Huffington Post 25 July 2013.

[12] Sofi a Nestor, Trofast: Hov och tass i kunglig tjänst (Stockholm, 2010), 173.

[13] Sanna Jokila, “Tällaisia lahjoja presidentit ovat saaneet – katso kuvat,” Uutiset 19 June 2013 (www.mtv.fi/uutiset/kotimaa/artikkeli/tallaisia-lahjoja-presidentit-ovat-saaneet-katso-kuvat/1881050 ); Communication by Helsinki Zoo/Korkeasaari May 2016; “Halonens nya katt fi ck fnatt av uppståndelsen,” Hufvudstadsbladet 17 January 2013.

[14] Kristinn Jóhannesson, Gunnar D. Hansson & Karl G. Johansson (eds.), Islänningasagorna: Samtliga släktsagor och fyrtionio tåtar (Reykjavík, 2014), 380–385.

[15] Olaus Magnus, Historia de gentibus septentrionalibus (Roma, 1555), 621.

[16] Hahn 2003, 19 f.; Ellis 2009, 209. On the knowledge of polar bears in medieval times, see Bernström 1962, 467–471.

[17] A. E. Nordenskiöld, Vegas färd kring Asien och Europa, jemte en historisk återblick på föregående resor längs gamla verldens nordkust vol. 1 (Stockholm, 1880), 139.

[18] John Bernström, ”Stockholmaren och de vilda djuren,” in Magnus von Platen (ed.), Stockholm 1252–1952: En minnesskrift (Stockholm, 1952), 67–87.

[19] Bertil Rapp, Djur och stilleben i karolinskt måleri (Stockholm, 1951), 125; Olaus Bodinius, En Stockholmsskildring från Karl XI:s tid: Olaus Bodinus’ dagboksanteckningar från 1686 års riksdag (Uppsala, 1938), 24.

[20] Rapp 1951, 123; Eva-Lena Bengtsson, “Kungliga djur,” in Eva-Lena Karlsson & Rebecka Millhagen (eds.), Strömsholms slott (Stockholm, 2005), 192–205.

Authors’ addresses:
Sabira Ståhlberg, sabirien.eu. E-mail: sabira.stahlberg@spray.se; Ingvar Svanberg, Uppsala
Centre for Russian and Eurasian Studies, Uppsala University, Box 514, SE-751 20
Uppsala, Sweden. E-mail: ingvar.svanberg@ucrs.uu.se.

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