Baltimore: Der Maryland Zoo verabschiedet sich liebevoll von seiner Eisbärin Alaska

Baltimore, 15. Januar 2013

THE MARYLAND ZOO IN BALTIMORE BIDS FOND FAREWELL TO ALASKA THE POLAR BEAR

Der Maryland Zoo in Baltimore ist traurig, den Tod seiner geliebten Eisbärin Alaska bekannt geben zu müssen. Alaska litt an Nierenversagen, eine häufige Erkrankung bei alten Bären, war aber bis vor kurzem in einem guten gesundheitlichen Zustand. In den vergangenen Wochen war jedoch Alaskas Lebensqualität stark zurückgegangen und so entschloss man sich sie am Morgen des 15. Januar 2013 von ihren Leiden zu erlösen.

The Maryland Zoo in Baltimore is saddened to announce the passing of beloved female polar bear, Alaska. Alaska had been suffering from kidney failure, a common ailment for geriatric bears, but had overall remained in good health until recently.  During the past several weeks, Alaska’s quality of life had declined sharply and she was humanely euthanized this morning.

Alaska 01

Foto: The Maryland Zoo

„Alaska war eine bemerkenswerte Eisbärin mit einer Geschichte, die Tausende von Menschen hier im Zoo im Laufe ihres Lebens berührte“, sagte Don Hutchinson, der Präsident und Geschäftsführer des Maryland Zoos. „Worte können nicht beschreiben, was alle unsere Mitarbeiter empfinden, besonders die Tierpfleger, die seit Jahren jeden Tag mit ihr arbeiteten . In den zehn Jahren, die sie im Zoo zusammen mit Magnet gelebt hat, denken wir, dass sie ihr Leben genossen hat.“

“Alaska was such a remarkable polar bear with a story that touched thousands of people over the course of her  life here at the Zoo,” said  Don Hutchinson, president and CEO of The Maryland Zoo.  “Words cannot describe how our entire staff is feeling, in particular the  keepers who worked with her every day for years.  In the ten years she lived at the Zoo with Magnet, we think she enjoyed a good life here.”

Alaska kam  im März 2002 in den Maryland Zoo, nachdem sie von dem US Fish and Wildlife Service in Puerto Rico beschlagnahmt worden war. Alaska war einer von sieben Eisbären aus einem mexikanischen Zirkus, der die Bären in Puerto Rico zurückgelassen hatte, während Ermittlungen unternommen wurden, woher die Eisbären stammten. Alaska war der erste Bär, der  beschlagnahmt wurde, die übrigen Bären wurden im November 2002 beschlagnahmt und kamen in andere akkreditierte Zoos in den USA.

Alaska came to The Maryland Zoo in March of 2002 after she was confiscated by the U.S. Fish and Wildlife Service in Puerto Rico.  Alaska was one of seven polar bears that were part of a Mexican circus which abandoned the bears in Puerto Rico, pending investigation  into the origins of the bears. Alaska was the first bear seized; the remaining bears were confiscated in November 2002 and went to other accredited zoos around the country.

Alaska 02

Foto: Alaska mit Magnet von The Maryland Zoo

„Als Alaska im Zoo ankam, war sie übergewichtig und hatte einen schlechten Muskeltonus“, sagte  Mike McClure, der Kurator des Zoos. „Wir waren nicht sicher, ob sie wusste, wie man schwimmt. Aber durch eine Änderung der Ernährung und des Lebensstils, hat sie am Ende viel Zeit im Pool mit Magnet verbracht und sie wurde ein Zoo Liebling. „

“When Alaska arrived at the Zoo, she was overweight and had  poor muscle tone,” said Mike McClure, general curator.  “We weren’t sure if she would  even know how to swim.  However, with a change in diet and lifestyle, she did end up spending a lot of time in the pool with Magnet and she became a Zoo favorite.”  

Als Alaska sich im Zoo einlebte, bemerkten die Tierpfleger, dass sie nicht auf ihre Stimmen oder andere Geräusche in der Umgebung reagierte. Während einer gründlichen Untersuchung stellten die Tierärzte fest, dass sie tatsächlich taub war. „Die Pfleger entwickelten ein Trainingsprogramm für Alaska, eine Kombination aus Handzeichen und anderen visuelle Hilfsmittel, so  das sie effektiv  mit ihr arbeiten konnten“, fuhr  Mike McClure. „Sie kannte mehr Verhaltensweisen als die beiden anderen Bären zusammen, was es viel leichter machte, ihr die gründliche Pflege bereitzustellen, die sie als eine ältere Bärin benötigte .“

As Alaska was settling in at the Zoo, keepers noticed she didn’t react to their voices or other noises around the area.  During a  thorough  examination, veterinarians determined that she was indeed deaf. “The keepers developed a training program for Alaska that combined hand signals and other visual cues so they could work effectively with her,” continued McClure. “She knew more behaviors than the other two bears combined, which made it much easier to provide her with the thorough care she needed as an older bear.”

Alaska 04

Foto: G. Gollinger

Eisbären haben einen unglaublich starken Geruchssinn, den sie benötigen, um Robben unter dem Meereis verfolgen können. Dieser Sinn half Alaska auch im Maryland Zoo, weil sie von ihrem Nickerchen aufwachte, wenn sie den Geruch ihres vertrauten Tierpflegers roch oder  das Futter, das ihr präsentiert wurde.

Polar bears have an incredibly powerful sense of smell which they use to track seals under the sea ice across the tundra. This sense served Alaska well at The Maryland Zoo because she would wake up from her naps when she smelled a familiar keeper walk by or when food was presented.

„Man diagnostizierte bei Alaska die Nierenerkrankung im Anfangsstadium vor fast fünf Jahren im Februar 2008, eine häufige Erkrankung bei Bären“, erklärte Dr. Ellen Bronson, leitende Veterinärin des Zoos. „Wir waren in der Lage, ihre Nierenerkrankung sehr gut  für eine lange Zeit zu bewältigen, was zu einem nicht geringen Teil den Bemühungen der Tierpfleger zu verdanken war, ihren Fähigkeiten regelmäßig Proben für die Diagnose zu sammeln, und den vielfältigen medizinischen und diätetischen Behandlungen, die wir für sie erarbeitet hatten. Da sie eine alte Bärin war, konzentrierten wir uns darauf ihr ein konsistentes Niveau der Pflege und  eine spezielle Diät zu bieten, um das Fortschreiten der Krankheit zu verlangsamen und ihr Gewicht halten. Wir überwachten sie auf Anzeichen von Lethargie oder Unwohlsein, um wenn nötig die Medikamente anpassen zu können. Leider wurde es offensichtlich, dass ihre Lebensqualität sank und wir wussten, dass die Zeit gekommen war, die schwierige Entscheidung zu treffen, sie einschläfern.“

„Alaska was diagnosed with early kidney disease, a common ailment in bears, almost five years ago in February of 2008,” stated Dr. Ellen Bronson, chief veterinarian for the Zoo.   “We were able to manage her kidney disease  very well for a long time, which was in no small part due to the keeper’s efforts, their ability to collect diagnostic samples regularly, and the multifaceted medical and nutritional treatments we worked out for her.” “As geriatric bear, we focused on keeping her level of care consistent, and providing a special diet to slow the progression of disease and to keep her weight up.  We had been monitoring her for any signs of lethargy or discomfort, adjusting medications as necessary.  Unfortunately, it became apparent that her quality of life was in decline and we knew that the time had come to make the tough decision to euthanize her.” 

Alaska 03

Foto: The Maryland Zoo

Es ist nicht genau bekannt, wann Alaska geboren wurde. Man schätzt, dass sie 1985 auf die Welt kam. Sie ist also 27 Jahre alt geworden, viel älter als Eisbären in der Wildnis werden.

It isn’t exactly known, when Alaska was born. It is estimated that she came into the world in 1985. So she turned 27, a much older age than polar bear can reach in the wilderness. 

„Es wird eine Autopsie durchgeführt werden, da man so wichtige wissenschaftlichen Informationen  durch sie gewinnen wird“, sagte Dr. Ellen Bronson. „Sie wird zur Forschung beitragen und Eisbären mit einer ähnlichen Krankheit werden in den kommenden Jahren davon profitieren.“

“A necropsy will be performed  as  vital information can continue to be gleaned from her scientifically,” stated Bronson.  “She will contribute to research studies and can benefit polar bears with similar disease in the years to come.”

„Alaska war ein ganz besonderes Tier“, sagte Mike McClure. „Eine der erstaunlichsten und sympathischsten Bären, die man jemals in seinem Leben sehen wird. Sie wird schmerzlich vermisst werden. „

“Alaska was a very special  animal,” said McClure.  “One of the most amazing and personable bears you’ll ever see in your life.  She will be sorely missed.” 

Der Maryland Zoo beherbergt noch zwei Eisbären, das Männchen Magnet und die Eisbärin Anoki.

The Maryland Zoo has two polar bears on exhibit at Polar Bear Watch, male Magnet and female Anoki.

Auf der Webpage des Zoos gibt man auch den Tierpflegern die Möglichkeit ihre Empfindungen über den Tod ihres geliebten Schützlings mitzuteilen.

On the zoo’s webpage they also allow the keepers to share their feelings about the death of their beloved polar bear.

Mit schwerem Herzen muss die Zoofamilie Abschied von unserer älteren weiblichen Eisbären Alaska nehmen. Sie war ein geliebter Teil des „Polar Bear Watch“ für unsere Besucher und ihre Geschichte inspirierte uns alle. Niemand kannte sie besser als ihre Pfleger, die hart gearbeitet haben, um für sie und die anderen Bären des Maryland Zoos zu sorgen. Im Folgenden sind einige persönliche Gedanken von diesen engagierten Tierpflegern, die Alaska immer liebevoll in Erinnerung behalten werden.

It’s with heavy hearts that our Zoo family says goodbye to our older female polar bear, Alaska.  She was a beloved part of Polar Bear Watch for our guests and her story inspired all of us.  No one knew her better than the keeper staff who worked so hard to care for her and the other bears here at The Maryland Zoo.  Below are some reflections and personal thoughts from these dedicated animal care providers who remember Alaska fondly.

Alaska 06

Foto: Clarissa Peterson

Robyn Johnson, Polar Bear Watch Area Manager:

Es ist völlig unmöglich angemessen zu beschreiben, was Alaska für den Maryland Zoo seit ihrer Ankunft vor fast 11 Jahren bedeutete. Die Geschichte ihrer heroischen Rettung macht sie zu einer unserer bekanntesten Tiere, aber es ist ihre Persönlichkeit, die die Herzen aller, die mein Privileg geteilt haben, sie gekannt  zu haben, gefangen genommen hat. Mit wenigen Worten, sie war verspielt, durchsetzungsfähig, neugierig, intelligent, hartnäckig, entschlossen und vor allem liebenswert. Hier in Baltimore lernte sie, wie man schwimmt, wie man eine Grube gräbt und wie man mit Freuden im Schnee spielt. Keiner freute sich vielleicht mehr bei ihrer Ankunft als Magnet, der vor allem für einen männlichen Eisbären sehr sozial war. Mit Magnets Zuneigung gebar Alaska auch ein totes Jungtier im Jahr 2006. Obwohl das Jungtier nicht überlebte, sprach die Tatsache, dass sie in der Lage war zu empfangen und ein Jungtier auszutragen, für ihr physisches und psychisches Wohlbefinden im Zoo, und es gibt kein größeres Kompliment für die Tierpfleger.

It is utterly impossible to adequately describe what Alaska has meant to The Maryland Zoo since her arrival almost 11 years ago. The story of her heroic rescue makes her one of our most well-known animals, but it’s her personality that has captured the hearts of all that have shared my privilege to know her. In a few words, she was playful, assertive, curious, smart, stubborn, determined, and above all, lovable. It was here in Baltimore that she learned how to swim, how to dig, how to nest, and the joys of snow. None perhaps was more delighted at her arrival than Magnet, who is especially social for a male polar bear. With Magnet’s affections, Alaska even gave birth to a stillborn cub in 2006. Although not ideal, the fact that she was able to conceive and carry to term spoke to her physical and psychological well-being at the Zoo, and there is no greater compliment as an animal care professional.

Alaska 09

Foto: Cayusa

Auch wenn wir alle den Verlust fühlen, ist es schwer, etwas anderes als dankbar für alles zu sein, was uns Alaska gelehrt hat. Sie nahm an mehreren Forschungsprojekten teil, die zu mehr Verständnis für Eisbären in Gefangenschaft führten. Sie bot uns einzigartige Möglichkeiten, unsere Haltung und die medizinische Versorgung zu verbessern. Ein Beispiel dafür war ihre Bereitschaft, sich freiwillig Allergie Desensibilisierungsbehandlungen zu unterziehen, nachdem man eine spezifische Frühjahrs Allergie diagnostiziert hatte. Sie kannte auch mehr ausgebildete Verhaltensweisen als die anderen Bären, obwohl sie taub war. Doch das wichtigste ist, sie nahm die Aufmerksamkeit so vieler Zoobesucher über die Jahre hinweg gefangen.

Even though we all feel the loss of her passing, it’s hard to be anything but grateful for all that Alaska taught us. She participated in several research projects that have added to the understanding of both captive and wild polar bears. She presented us with unique opportunities to elevate our husbandry and medical care. One example was her willingness to participate in voluntary allergy desensitization treatments after being diagnosed with specific spring allergies. She also knew more trained behaviors than the other bears, despite being deaf.  Most importantly, she captivated the attention of so many Zoo visitors over the years. 

Ich habe eine sehr besondere Erinnerung vom Anfang meiner Karriere im Zoo, als Alaska mit einem großen Schwimmer aus Kunststoff  in unserem Underwater Viewing Pool spielte. Sie drückte wiederholt das Spielzeug unter Wasser, gegen den natürlichen Auftrieb und jagte das Spielzeug wieder an die Oberfläche. Dieses Spielen wurde von einem jungen Besucher im Alter von etwa sieben Jahren mit seiner Mutter an einem ansonsten ruhigen Tag beobachtet. Ich lachte und redete über 15 Minuten mit den Gästen und beantwortete alle ihre Fragen zu Alaska, Eisbären und den Zoo. Sie verließen mich mit den Worten, dass in die Bibliothek gehen werden, um mehr über Eisbären zu lernen. Dies ist das ultimative Vermächtnis, das Alaska uns hinterlassen hat: Die Inspiration,  die sie vor allem anderen war, ein Mitglied ihrer Art, die wir uns gezwungen sehen zu schützen und zu bewahren. Robyn Johnson, Area Manager.


I have a very specific memory from early on in my career at the Zoo, where Alaska was playing with a large plastic float toy in our underwater viewing pool. She was repeatedly pushing the toy underwater, against it’s natural buoyancy, and chasing it back to the surface. This activity was witnessed by a young visitor about the age of 7 with his mother on an otherwise quiet day. I spent over 15 minutes laughing and talking with these guests answering all their questions about Alaska, polar bears, & the zoo. They left me by saying that they were excited to go to the library and learn more about polar bears. This is the ultimate legacy that Alaska will leave with us: the inspiration that she was, above all, a member of her species for which we can all feel compelled to protect and treasure. Robyn Johnson, Area Manager.

Alaska 05

Foto: Clarissa Peterson

Tanya White, Polar Bear Watch Keeper:

Alaska kam im März 2002 in den Zoo – sie kam an meinem Geburtstag und ich habe immer gesagt, sie war eine der besten Geburtstagsüberraschungen, die ich je bekommen habe. Sie war in einer ziemlich schlechten körperlichen Verfassung, als ich sie zum ersten Mal sah  (von ihrem Leben im Zirkus), und sie war nicht ganz sicher, was sie von dem Fisch und dem Fleisch, das wir ihr gaben, halten sollte. Wir mussten ihr beibringen, sich wie ein Bär zu verhalten und mussten ihr beibringen, dass Fleisch und Fisch gutes Essen ist, obwohl sie immer Römersalat allen anderen Lebensmittel vorzog, die wir ihr gaben.

Alaska came to the Zoo in March of 2002 – she arrived on my birthday and I always said she was one of the best birthday surprises that I ever received.  She was in pretty bad physical shape when I first saw her (from her life in the circus), and wasn’t too sure what to make of the fish and meat we gave her.  We had to teach her how to be a bear and teach her that meat and fish are good food; although she always preferred romaine over all of the food we gave her.

Es gibt so viele Erinnerungen, die ich über sie über erzählen könnte, aber es gibt drei, die herausragen. Als sie in den alten Bärenunterkünften unter Quarantäne war, konnte sie immer sehen, wie wir die anderen Boxen reinigten. Ich hielt immer ein Auge auf sie, um zu sehen, was sie tat, und eines Tages bemerkte ich, dass sie aufrecht auf ihren Hinterbeinen stand und mir mit der rechten Pfote zuwinkte!!! Ich war sehr überraschend und ich rief einen anderen Pfleger, damit er es sehen konnte, sonst hätte es mir keiner geglaubt.

There are so many memories that I could tell you about, but there are three that stick out.  When she was quarantined in the old bear dens, she would always watch as we cleaned the other dens.  I always kept an eye on her to see what she was doing and one day I noticed her sitting upright on her rear and waving at me with her right paw!!!!  It was very surprising and I called another keeper down to see it, so everyone would believe me.

Alaska 08

Foto: Clarissa Peterson

Magnet, unser männlicher Bär, war eine Weile alleine bevor wir Alaska bekamen und nach einer Woche bemerkten wir Haufen von Blättern und Stöckchen in der Nähe von ihrer Tür. Wir konnten uns nicht vorstellen, wo diese herkamen. Endlich sahen wir, Magnet Blätter und Stöckchen sammeln und diese zur Tür von Alaska bringen.

Magnet , our male bear, had been alone for awhile before we got Alaska, and about a week after we got her, we noticed piles of leaves and sticks near the door from her dens to the yard and couldn’t figure out where they were coming from.   We finally noticed Magnet collecting them in the yard and passing them to her by pushing them under the door.

Als sie Magnet zum ersten Mal traf, war auch ein toller Tag! Keiner von uns war sicher, was man erwarten konnte, wenn wir die Türe öffneten und wir waren auf das Schlimmste vorbereitet. Sie schnupperten einander, er leckte ihr Gesicht, und sie schlug ihm auf die Nase. Nach ca. fünf Minuten lagen sie nebeneinander und schliefen. Sie waren von da an unzertrennlich.

Putting her with Magnet for the first time was also an amazing day!  None of us were sure what to expect – we opened the doors and were ready for the worst…..they sniffed each other, he licked her face, and she swatted him on the nose.  After about 5 minutes, they were lying down next to each other and falling asleep.   They were very close from then on.

Alaska war ein erstaunliches Tier, das mich in vielerlei Hinsicht berührte und mich gelehrt hat, dass es möglich ist, seine Vergangenheit zu überwinden, dass es möglich ist, ein Handicap zu überwinden und dass Stöcke tolle Spielsachen sein können!!! Ich werde meine Laska-Bear vermissen!!! Ruhe in Frieden Mädchen. Tanya White, Tierpflegerin

Alaska was an amazing animal who touched me in many ways, she taught me that it’s possible to overcome your past, it’s possible to overcome a handicap, and sticks can make great toys!!!  I will miss my Laska-Bear!!!  Rest in peace lady. Tanya White, Animal Keeper

Alaska 07

Foto: The Maryland Zoo

Becky Lynagh, Polar Bear Watch Animal Keeper:

Mein erster Tag als Pfleger im Maryland Zoo war auch der erste Tag für Alsaka im Zoo. In der Minute, in der ich sah wie sie ihr erstes Bad im Pool nahm, schmolz mein Herz und sie hatte mich mit ihren Pfoten fest umschlossen. Ich glaube nicht, das  es  genug Worte gibt  um auszudrücken, wie fabelhaft Alaska war. Sie war ein gelassenes und tolerantes Tier, das zufrieden war, wenn es ein schönes Strohlager und einige Römersalate hatte. Für sie in letzten zehn Jahren sorgen zu dürfen, war eine Erfahrung, die einen demütig werden ließ, mit so vielen Erinnerungen, die ich immer schätzen werde. Ich bin so glücklich, dass ich dieses wunderbare Privileg haben durfte, mit Alaska zu arbeiten und ich bin stolz darauf mitgeholfen zu haben, ihr ein komfortables und glückliches Leben zu bieten – ein Leben, das sie verdient hatte.  Sie wurde von allen, die ihr in das schrullige Gesicht gesehen hatten, geliebt. Sie wird von allen vermisst werden. Becky Lynagh, Tierpflegerin.

My first day as a keeper at The Maryland Zoo in Baltimore happened to be Alaska’s first day on exhibit. The minute I saw her jump into the pool for her first swim my heart melted and she’s had me wrapped around her paw ever since! I don’t think there are enough words to express how fabulous Alaska was. She was the most laid-back and tolerant animal, whose idea of contentment was a nice straw bed and some romaine lettuce. Caring for her for the past 10+ years has been a humbling experience filled with so many memories that I will forever cherish. I am so lucky to have had the wonderful privilege of working with Alaska and I am so proud to have played a role in giving her the comfortable and happy life that she deserved. She was loved by everyone who ever set their eyes on her quirky face and she will be sorely missed by all. Becky Lynagh, Animal Keeper.

Quellen – Sources:

die Pressemitteilung des Maryland Zoos. – the press release of the Maryland Zoo.

http://www.marylandzoo.org/publications/remembering-alaska/

6 Antworten zu “Baltimore: Der Maryland Zoo verabschiedet sich liebevoll von seiner Eisbärin Alaska

  1. das ist wirklich ein wunderschöner nachruf von den pflegern alaskas.
    sie hat ihnen viel bedeutet.schön ist es , das so zu lesen.

  2. Liebe Ulli, lieber Gerhard,
    vielen Dank für den super ausführlichen Artikel mit allen Übersetzungen zu diesem traurigen Anlass. Alaska gehörte zu den Eisbären, die mich besonders beschäftigten. In all den Jahren , die Alaska im Maryland Zoo verbrachte, gab es immer wieder interessante Artikel mit viel Gefühl zu ihr und den anderen Bären , so dass es mich heute morgen nicht wirklich überrascht hat, die liebevollen Abschiedsbeiträge zu finden. Es tut gut zu sehen, wieviel Alaska den Mitarbeiter/inne/n bedeutet hat.

    Farewell Alaska und grüße Bärle und die anderen!

  3. Was für ein wundervoller Nachruf der Pfleger.

    R.i.P. tolle Alaska

    Danke für eure Übersetzungen

  4. Das ist ein wundervoller, bemerkenswerter Nachruf für eine wundervolle, bemerkenswerte Eisbärin.

    RiP Alaska

  5. Ruhe in Frieden,liebe Alaska!

    Danke für diesen sehr berührenden Artikel.

    Liebe Grüße Brigitte

  6. Schoen, dass man die Tierpfleger zu Wort kommen laesst!
    Dadurch wird es ein besonders gefuehlvoller Abschied!

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