Berlin: Große Sorge um Fritz

Berlin, 7. März 2017

Fritz starb an Multiorganversagen. Die heutige Obduktion von Eisbärnachwuchs Fritz am Leibniz-Institut für Zoo- und Wildtierforschung hat bisher zu keinen weiteren Ergebnissen geführt. Nach derzeitigem Stand hatte das Tier einen Leberschaden. Die Enzymwerte der Leber waren extrem hoch. Diese Symptome haben letztendlich zum akuten Organversagen geführt. Was die Ursache dieser Erkrankung ist, sollen die weiteren Untersuchungen zeigen. Es folgen mikrobiologische, virologische sowie toxikologische Auswertungen. Mit den Ergebnissen ist in den nächsten Wochen zu rechnen. Tonja geht es gut. Sie ist aber noch nervös. An der Zucht will der Tierpark weiter festhalten.

Das Naturkundemuseum hat Interesse an Fritz angemeldet. Der Tierparkdirektor sagt aber aus, dass Fritz nicht präpariert und ausgestopft werden soll.

 

 

Berlin, 07. März 2017

Das befürchtete ist in der Nacht von Montag auf Dienstag eingetreten. Nach Mitteilung des rbb ist Fritz in der Nacht gestorben.

 

Der Tierpark Berlin hat auf seiner Homepage eine erste Stellungnahme veröffentlicht:

Am Montagabend erlag der kleine Eisbär Fritz seiner Leberentzündung. In der Tierklinik des Tierparks überwachten Tierarzt Dr. Andreas Pauly und Tierpflegerin Jeane Falkenberg den erkrankten Eisbären. Gegen 19.30 Uhr wurde sein Atem unregelmäßig. Fritz bekam daraufhin eine Atemstimmulans. Auch eine Herzdruckmassage und Sauerstoff halfen nicht, sodass der kleine Eisbär gegen 20 Uhr verstarb.

Heute gegen 9 Uhr wird Fritz im Leibniz-Institut für Zoo- und Wildtierforschung obduziert.

„Wir sind fassungslos, sehr traurig und deprimiert. Es ist unglaublich, wie schnell uns dieser kleine Eisbär ans Herz gewachsen ist“, sagt Zoo- und Tierparkdirektor Dr. Andreas Knieriem.

Quelle:

http://www.rbb-online.de/panorama/beitrag/2017/03/eisbaer-fritz-tierpark-berlin-ist-tot.html

 

 

Berlin, 6. März 2017

Dem jungen Eisbären im Berliner Tierpark geht es nicht gut und alle machen sich große Sorgen. Heute gab der Tierpark folgende Presseerklärung heraus:

……..


Eisbären-Nachwuchs schwer erkrankt

Wenn der Zoodirektor alle Termine absagt, muss etwas Wichtiges passiert sein. Heute Morgen um 8 Uhr fanden die Eisbären-Pfleger den vier Monate alten Eisbärennachwuchs apathisch im Stall bei Mutter Tonja. Sofort berieten die Tierärzte, Kuratoren und Pfleger, die Eisbär-Mutter vom Jungtier zu trennen, um Fritz näher zu untersuchen.

2017-03-06-berlin-facebook1Foto: Tierpark Berlin – Facebook

Im benachbarten Leibniz-Institut für Zoo- und Wildtierforschung (IZW) wurde Fritz heute über Stunden aufwendig untersucht. Ultraschall, CT und Röntgenuntersuchungen ergaben vorerst keinen eindeutigen Befund. Die bakteriellen Stuhluntersuchungsergebnisse stehen noch aus. Die Blutwerte zeigen besorgniserregende Leberwerte. Dagegen wurde Fritz mit einem speziellen Antibiotikum und Schmerzmitteln behandelt.

2017-03-06-berlin-facebook2Foto: Tierpark Berlin – Facebook

„Fritz hat eine massive Leberentzündung, das deutet auf eine ernsthafte Krankheit hin. Wir hoffen sehr, dass der kleine Eisbär wieder gesund wird. Wir sind alle sehr besorgt“, sagt Zoo- und Tierparkdirektor Dr. Andreas Knieriem.

Bereits am Sonntagmorgen war Fritz deutlich ruhiger als sonst. Vorsorglich verabreichte Tierarzt Dr. Andreas Pauly ein Antibiotikum und Antiparasitikum. Zoo- und Tierparkdirektor Dr. Andreas Knieriem besuchte Fritz daraufhin gestern Nachmittag im Stall. Gegen Abend hatte sich sein Zustand stabilisiert. Er trank sogar wieder bei Mama Tonja.

………

Wollen wir hoffen das  Fritz schnell wieder gesund wird.

Quelle:

Homepage des Tierparks Berlin

Facebookseite des Tierparks Berlin

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Eine Antwort zu “Berlin: Große Sorge um Fritz

  1. Adieu,kleiner guter Fritz

    Traurige Grüße von Brigitte

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