Antibes: EEP schickt Hope nach Schweden

Orsa, 26. Januar 2018

Hope ist am Donnerstag gut im Orsa Rovdjurspark gut angekommen und lebt sich ein.

 

 

Antibes, 17. Januar 2017

Das Europäische Endangered Species Breeding Programm hat offensichtlich entschieden das Hope Antibes in Richtung Schweden verlassen wird.

Foto: Marineland Antibes

Dazu hat der Blog des Marineland in Antibes folgendes geschrieben:

• IN DER NATUR?

Weibliche Eisbären gebären normalerweise zwei Junge (1 bis 4), die sie für 2 bis 3 Jahre aufziehen. Sind sie entwöhnt und nähern sich der Geschlechtsreife, trennt sich die Mutter von ihren Jungtieren, die fast erwachsen geworden sind, um ihre Unabhängigkeit wieder zu erlangen und sich wieder fortpflanzen zu können. Diese Trennung kann manchmal zu Spannungen führen, oder sogar zu Kämpfen zwischen Mutter und Jungtier..

• UND IM TIERPARK?

Wie in der natürlichen Umgebung, wenn die Jungtiere das Alter von zwei Jahren erreicht haben, beginnt die Mutter, Zeichen von Ungeduld zu zeigen, die größer werden und zu Aggression führen können. Je länger das Zusammenleben, desto mehr steigt der Stress der Mutter und das Risiko von Kämpfen zwischen Mutter und Jungtier steigt. Es ist daher für das Wohlbefinden von Tieren empfehlenswert, die Mutter von ihren Jungen zu trennen, wenn sie zwischen 2 und 3 Jahre alt sind. Hoffnung ist drei Jahre alt, also ist es Zeit für sie zu gehen.

• WIE WIRD ES PASSIEREN?

Eisbären werden vom European Endangered Species Program (EEP) in Tierparks platziert. Dies ist Aufgabe des Programmkoordinators, der die Genealogie der anwesenden Tiere in Europa und in Abstimmung mit einer Expertengruppe der betreffenden Art kennt, die bestimmt, in welchen Parks die einzelnen Tiere kommen. Für Hope wird das der Orsa Rovdjurspark in Schweden sein Marineland kontaktierte den schwedischen Park, um den Transfer zu organisieren. Für den Transport wurde der Januar 2018 festgelegt, um den Empfang von Hope in Schweden unter den besten Bedingungen zu ermöglichen. Das Gehege wurde speziell für sie renoviert um die Integration mit den dort lebenden Bären schrittweise zu fördern.

• DIE FORTSETZUNG IM MARINELAND?

Die Abreise von Hope wird es ihrer Mutter Flocke ermöglichen, den normalen Hormonzyklus wiederzuerlangen und sie wird wieder bereit sein, sich fortzupflanzen. Ein weiterer wichtiger positiver Effekt: Flocke und Rasputin, unser männlicher Bär, werden wieder Zeit miteinander verbringen können. Erinnern wir uns daran, dass unsere Einrichtungen es erlaubt die Tiere in verschiedene Gehegeteile unterzubringen, zusammen oder getrennt. Dadurch kann Stress für die Tiere vermieden werden und es wird ständig Abwechslung bereitgestellt.

Quelle:

https://www.marineland.fr/blog-inside-marineland/programme-europeen-delevage-des-especes-menacees-depart-de-hope-pour-de/

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