Amneville: Tromsö ist alt und krank

Amneville, 8. Dezember 2020

 

Tromso ist schon länger krank, aber es scheint ihm jetzt schlechter zu gehen. Der Zoo in Amneville hat aus diesem Grund eine Meldung auf Facebook veröffentlicht:

 

Der Facebookbeitrag:

Heute möchten wir mit euch Neuigkeiten von unserem Eisbären Tromsö teilen, dessen Gesundheitszustand uns immer mehr Sorgen macht. 

Dieser 33-jährige Opa zeigt Jahre nach Jahren immer wichtigere Anzeichen von Alter und Müdigkeit. Viele von euch haben es bei euren letzten Besuchen gesehen, lange, schmerzhafte Reisen und extrem reduzierte Aktivitäten.

Jedoch sind es neuere und beunruhigende Anzeichen, die unsere Wachsamkeit anziehen. Tromsö wacht seit einigen Tagen morgens nicht mehr auf, isst nicht mehr, ist wenig aktiv, hat große Atembeschwerden und seine hinteren Pfoten sind Ödematös, d. h. voller Wasser. Das ist ein komplizierter Fall für unsere Tierärzte, die dieses Tier seit mehreren Jahren sehr genau verfolgen. 

Es geht aber nicht darum, passiv zu bleiben. Wir sind entschlossen, Tromsö zu helfen und ihn in dieser schwierigen Zeit zu begleiten.

Dafür haben wir nächsten Freitag eine Narkose geplant, um weitere Untersuchungen durchzuführen. Für diese Gelegenheit wird unser Veterinärteam, bestehend aus 3 Wildtierspezialisten, von einem holländischen Tierarzt, europäischer Kardiologiespezialist, sowie einem Tierarzt, der Expertin für Radiologie an Großtieren besteht, verstärkt.

Ein so altes und zerbrechliches Wildtier zu betäuben ist natürlich nicht sicher, und nach langen Diskussionen mit dem gesamten Personal haben wir diese Entscheidung in voller Kenntnis der möglichen Ausgänge getroffen.

Nach diesen Untersuchungen können unsere Tierärzte die Zukunft unseres Opa bestimmen. 

Wir halten euch auf dem Laufenden.

Quelle:

Facebookseite des Zoos